Zahnarzt - Implantologie - Kieferchirurgie - Oralchirurgie

Was sind Implantate?

Allgemein ist ein Implantat laut Definition ein künstliches Material, das zum dauerhaften Verbleib in den Körper eingepflanzt wird. Im Falle des Zahnimplantates ist dies heutzutage in der Regel eine Titanschraube mit einem Durchmesser von drei bis fünf und einer Länge von acht bis 14 Millimetern. Mit seiner Form imitiert es mehr oder weniger eine natürliche Zahnwurzel und besitzt je nach Hersteller eine verschieden große Zahl an Windungen. Die Windungen dienen im Knochen dazu, eine hohe Stabilität zu erreichen, denn ein stabil eingebrachtes Implantat besitzt höhere Chancen auf eine komplikationslose Einheilung. Moderne Implantate sind außerdem durch eine spezielle Sandstrahlung angeraut und/oder geätzt, um die Oberfläche für einen stärkeren Kontakt zum Knochen weiter zu vergrößern.
Da Implantate aus Titan des Reinheitsgrades 3 bestehen, gibt es so gut wie keine bekannten Allergien. Dentalimplantate sind also in hohem Maße bioverträglich. Titan ist außerdem einer der stabilsten Werkstoffe überhaupt, so dass Implantatfrakturen in der Praxis so gut wie nie vorkommen. Damit sich Implantate auch mit einer Krone versorgen lassen, besitzen sie eine Öffnung mit einem Innengewinde.
Dieses dient zur Verankerung eines Aufbaus (Abutment), welcher das Bindeglied zwischen Implantat und Krone bildet.
Ein weiterer Vorteil dieser zweiteiligen Variante ist die Möglichkeit, die Krone bei Bedarf wieder abschrauben zu können, ohne das Implantat an sich gefährden zu müssen.