Zahnarzt - Implantologie - Kieferchirurgie - Oralchirurgie

Sofortimplantation nach Extraktion: Ja oder Nein?

Um sich Zeit und einen zweiten Eingriff zu sparen, ist eine sofortige Implantation direkt nach der Extraktion eines Zahnes oft erstrebenswert.
Dennoch gibt es einige Voraussetzungen für dieses Vorgehen, die erfüllt sein müssen, um erfolgreich zu sein.
Zum einen muss die Zahnwurzel an sich entzündungsfrei sein, da eine Implantation in entzündetes Gebiet ein erhöhtes Risiko des Implantatverlustes mit sich bringt.
Weiterhin muss der Knochen, in dem der extrahierte Zahn verankert war, unverletzt und ausreichend dick sein, damit eine knöcherne Einheilung des Implantates gegeben ist.
Außerdem sollte die Form der Wurzel annähernd der des zu setzenden Implantates entsprechen, damit das Implantat an den Knochenwänden auch Halt findet. Optimal sind hierfür einwurzelige Zähne, aber prinzipiell funktioniert das Konzept auch bei Zähnen mit mehreren Wurzeln. Kleinere Spalten zwischen Knochen und Implantat können mit Knochenersatzmaterial aufgefüllt werden.
Ist all dies gegeben, können durch eine Sofortimplantation die Abheilphase von zehn bis zwölf Wochen und ein zweiter chirurgischer Eingriff – bei guter Prognose für die Implantatheilung – eingespart werden.

  • sofortimplantation-1
  • sofortimplantation-2
  • sofortimplantation-3
  • sofortimplantation-4
  • sofortimplantation-5
  • sofortimplantation-6
  • sofortimplantation-7