Zahnarzt - Implantologie - Kieferchirurgie - Oralchirurgie

3D-navigierte Implantologie verständlich erklärt

  • Schritt 1

    An dieser Stelle soll verständlich und einfach erklärt werden, was 3D-Navigation in der Implantologie bedeutet und worin die Vorteile dieses Verfahrens liegen. Zunächst einmal wird ein dreidimensionales Röntgenbild des Kieferknochens (DVT oder CT) benötigt.

  • Schritt 2

    Dieser 3D-Datensatz kann nun dazu verwendet werden, um eine navigierte Implantation zu planen und durchzuführen. Hierzu wird der Datensatz in eine spezielle Planungssoftware eingelesen, welche die Möglichkeit bietet, im digitalen Knochenmodell virtuell Implantate zu planen.

  • Schritt 3

    Im virtuellen Modell werden dann oberhalb der Implantate sogenannte Bohrhülsen positioniert. Diese führen den Implantatbohrer und befinden sich später innerhalb der Bohrschablone.

  • Schritt 4

    Ist die virtuelle Planung abgeschlossen, wird der fertige Entwurf z. B. an ein Labor geschickt, das ein Kunststoffmodell des Kiefers mit den geplanten Hülsen erstellt (Hülsenhaltermodell).

  • Schritt 5

    Auf dieses Modell werden die Bohrhülsen gesteckt und die Bohrschablone wird um die Hülsen herumgebaut.

  • Schritt 6

    Die fertige Bohrschablone sitzt perfekt auf der Schleimhaut auf, da der 3D-Datensatz wie ein Abdruck des Kiefers ist.

  • Schritt 7

    Wird der Eingriff nun in der Realität durchgeführt und eine Bohrung über den Hülsen gemacht, landet man genau an der Position, die zuvor virtuell geplant wurde. Das Implantat kann hierdurch fast blind eingesetzt werden, ohne dass aufgeschnitten werden muss (3D-navigierte Implantologie). Ein Tiefenstopp an den Bohrern verhindert, dass zu tief gebohrt wird. Der Vorteil dieses Systems ist, dass sich millimetergenau planen lässt, wo die späteren Implantate stehen sollen. Dies bietet zum einen Sicherheit, weil der Arzt vorher sieht, wo er bohren muss. Zum anderen ist die OP-Dauer deutlich verkürzt, weil die gesamte Planungsarbeit im Vorfeld passiert und über die Bohrschablone nach einer kleinen Ausstanzung (Schlüssellochmethode) blind gebohrt werden kann. Es gibt so gut wie keine Blutung sowie weniger Schwellung und Schmerzen nach der OP. Außerdem werden keine Nähte benötigt, die später entfernt werden müssten. Für eine persönliche Beratung zur 3D-navigierten Implantologie vereinbaren Sie gerne einen Termin in unserer Praxis.

    Digitale Volumentomografie

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